Firmengeschichte

Firmengründer

Rudolf Kämmer

1901 - 1969

Porzellanmalermeister

und Keramiker

1912

Firmengründung der Porzellanmanufaktur Anton Müller in Rudolstadt-Volkstedt durch Anton Müller und Otto Hammer.

1945

In den letzten Kriegstagen werden die Firmengebäude und damit ein großer Teil des technischen Inventars sowie Formen und Modelle durch Bombeneinwirkungen zerstört. Die beiden Mitarbeiter der Firma Müller, Porzellanmalermeister Rudolf Kämmer und Modelleur Paul Kramer beginnen mit der Beseitigung der Trümmer. Anton Müller trifft die Entscheidung die Firma nicht wieder aufzubauen.

1946

Rudolf Kämmer und Paul Kramer wagen den Neuanfang und übernehmen im Ortsteil Rudolstadt-Schwarza eine alte Wehrmachtsbaracke und gründen die Porzellanmanufaktur Kramer und Kämmer. Alte Modelle werden übernommen, neue kommen dazu.

Die Bodenmarke

1953

Durch eine schwere Krankheit bedingt, verlässt Paul Kramer die Firma . Rudolf Kämmer ist Alleininhaber und firmiert unter dem Namen Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer, Rudolstadt-Volkstedt.

Die neue Bodenmarke

1954

Der Firmensitz wird von Rudolstadt-Schwarza in den Ortsteil Rudolstadt-Volkstedt verlagert.

1968

Rudolf Kämmer erkrankt und stirbt. Sein Sohn Erhard, der gerade sein Keramikingenieurstudium beendet hat, übernimmt die Manufaktur. Die Firma beschäftigt jetzt sechzehn gut ausgebildete Mitarbeiter.

1972

Das Unternehmen wird verstaatlicht und firmiert unter dem Namen Zierporzellan Rudolstadt-Volkstedt.
Die Bodenmarke bleibt unverändert.

1973

Eine ausgewählte Gruppe von porzellanherstellenden Betrieben werden in einem Kombinat zusammengefasst. Dazu gehört die Firma Zierporzellan Rudolstadt-Volkstedt.

1990

Das Kombinat löst sich nach der deutschen Einheit auf.

Im Rahmen der Reprivatisierung übernimmt Erhard Kämmer den Betrieb und firmiert wieder unter dem Namen Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer, Rudolstadt-Volkstedt. Die Bodenmarke K mit Krone bleibt unverändert.

Nach einer etwa einjährigen Umstellung auf die neuen Produktions- und Marktbedingungen werden bis zu zweiundzwanzig Mitarbeiter beschäftigt. Neben typischen Thüringer Manufakturporzellan werden den Marktbedingungen folgend neue Produklinien entwickelt.

Die traditionellen und neuen Exponaten erreichen ein Qualitätsniveau, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Im Jahre 2009 wird Sohn Hannes Kämmer zweiter Geschäftsführer der GmbH.